Wir unterliegen in Social Media dem Herdentrieb, wenn wir unseren Auto-Piloten anstellen und uns intuitiv am Verhalten von Freunden orientieren. Viele Experimente zum Gruppenzwang beweisen: Menschen wollen dasselbe konsumieren wie andere. Diesen Effekt nutzt man auch im Social-Media-Marketing. Die Triebkräfte sind „Must-have“ Mode-Trends. Dabei treibt uns die Angst an, nicht zur Gruppe dazuzugehören und Außenseiter zu sein.
Ich kaufe das, was meinen Freunden gefällt
Der enorme Erfolg von Facebook oder Apple-Produkten basiert auf diesen Effekten. Nicht auf Facebook zu sein oder kein iPhone / iPad zu haben, bedeutet in einigen Peer-Groups soziale Isolation. Facebook nutzt soziale Beziehungsnetze für Werbung mit Gruppenzwang. Ein gutes Beispiel dafür ist der „Gefällt mir“-Button: Was meinen Freunde gefällt, muss gut sein. Also kaufe ich, was meinen Freunden gefällt.
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